Die Verwaltung und der Aktivierungs-/Deaktivierungsprozess von virtuellen Hosts unter dem Ubuntu-Apache-Paket ähnelt dem der Apache-Module.
Im Verzeichnis
/etc/apache2/sites-available
findet man alle für den Apache Webserver eingerichteten, virtuellen Hosts (z.B. mit Virtualmin bzw. manuell).
Aktivierung eines virtuellen Hosts und Restart-Aufforderung an Apache.
linux# /etc/init.d/apache2 restart
Durch den Befehl “a2ensite” werden Symbolic Links im sites-enabled Verzeichnis auf die .conf Dateien des virtuellen Hosts im sites-available Verzeichnis gesetzt.
Zur Erinnerung: In der Hauptkonfigurationsdatei /etc/apache2/apache2.conf wird das ganze sites-enabled Verzeichnis inkludiert:
# Include module configuration: Include /etc/apache2/sites-enabled/
Sollte man den (internen) Namen des virtuellen Hosts nicht genau kennen, so kann man auch nur den Befehl a2ensite eingeben und erhält vom System eine Auflistung aller aktivierbaren virtuellen Hosts (analog mit a2dissite)
Which site would you like to enable?
Your choices are: YourDomain1.de.conf YourDomain2.de.conf
Site name?
Ladereihenfolge der virtuellen Hosts
Der Webserver Apache ist unter Ubuntu so konfiguriert, dass er immer einen “Default” virtuellen Host (000-default) besitzt.
Die virtuellen Hosts werden in alphabetischer Reihenfolge gestartet. Die Absicht hinter der Namensvergabe 000-default ist, dass der “Default” Virtuelle Host immer als erstes gestartet werden soll. Wenn man beim Startvorgang seiner virtuellen Hosts auf eine bestimmte Reihenfolge wert legt, dann kann man durch geeignete Umbenennung (001-myMostImportantDomain, 002-LessImportantDomain, …) eine Ladereihenfolge erzwingen.
Deaktivieren eines virtuellen Hosts und Restart-Aufforderung an Apache.
linux# /etc/init.d/apache2 restart
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